Das Rad der Mobilität wird nicht neu erfunden.

Umweltschutz JA, aber nicht zulasten meiner Mobilität.

Der Umweltschutz tritt unter anderem gegen die Marketingstrategien der Industrie an, die

die Selbstverwirklichung, Selbstbestimmung, Flexibilität, kurz gesagt Work-Life-Balance

immer wieder dem Verbraucher ins Hirn implantiert.

Jüngere Menschen sind dieser Suggestion häufig verfallen; sie kennen es nicht anders. Wenn dein Smartphone nicht sofort Empfang hat, deine Flexibilität einen Tick eingeschränkt wird und du deinen Willen nicht direkt bekommst, dann, ja dann ist es uncool.

Deshalb werben die Hersteller von Produkten für die Mikromobilität ebenfalls mit diesen Begriffen. Nur, was geschieht wenn jemand mal sinnbildlich den Stecker zieht? Ups, dann steht das Rad der Mobilität still. Beispiele dazu gibt es ja bereits.

Auch wenn die Elektromobilität, wie man dem Verbraucher vorgaukelt, evtl. umweltschonender, ist sie in der Masse der zu erwartenden täglichen Nutzung letztendlich nicht umweltneutral.

Zurück zu Pferd und Wagen? Das wird ebenso wenig möglich sein, wie die alleinige Nutzung der klassischen Antriebsarten.

Niemand wird wegen des Aufschlages von 5Euro auf einen Inlandsflug seine Mobilität grundlegend ändern.

Änderungen erfolgen zuerst im Kopf und das kann ein langer Prozess sein.

Pin It on Pinterest